Luftdruck / Reifendruck

Diskutiere Luftdruck / Reifendruck im T25: Räder - Reifen - Felgen Forum im Bereich Avensis T25: von 04-2003 bis 12-2008; Hallöle, nachdem ich als ehemaliger Vectra Fahrer (und er war gut) nun zum Avensis gewechselt bin un dmir gestern mal spaßeshalber (die didaktisch...

  1. #1 willi4711, 02.11.2008
    willi4711

    willi4711 Guest

    Hallöle,
    nachdem ich als ehemaliger Vectra Fahrer (und er war gut) nun zum Avensis gewechselt bin un dmir gestern mal spaßeshalber (die didaktisch unlogische Betriebsanleitung) durchgelesen habe, sind bei bezüglich Reifendruck einige Fragen geblieben.

    Beim Avensis wird nicht nur unterschieden zwischen Standard-Luftrdruck für alle Beladungen sowie geringer Beladung, sondern auch zwischen den Gescheindigkeiten (bis 160 km) und darüber.

    Die Unterschiede sind schon nennenswert es geht von 2,2 bis 2,8 bar bei meinen 16 Zoll 205/55er

    Ich habe nun keinen Bock, ständig bei jeden neuen Situation zur Tanke zwecks Kontrolle und Anpssung zu fahren....


    Welche Empfehlung für den Luftdruck habt ihr gemacht?
    Ich möchte spritsparend (mehr Druck), aber gleichzeitig sicher unterwegs sein

    Ist eine Luftdruck für volle Beladung und Einschränkung bis 160 km/h ein guter Kompromiss oder sollen die Pneus auf maximal gepumpt werden?


    Wie sind eure Erfahrungen?


    Danke, Willi



    Edit by SaxnPaule - Title für bessere Auffindbarkeit angepasst
     
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  3. Djuvec

    Djuvec Guest

    Hallo,

    ich fahre stets mit ca. 300 kPa Druck, sowohl in den Sommer- als auch in den Winterreifen.
    Ein niedrigerer Luftdruck fühlt sich im Fahrverhalten irgendwie eierig an.
    Desweiteren habe ich meine Sommerreifen nach ca. 60000 km bis auf die gesetzlich zugelassene Mindestprofiltiefe abgefahren und es hat sich keinerlei höherer Abrieb in der Mitte des Reifens gezeigt, wobei ich die Sommerreifen ca. alle 10000 km nach dem Schema in der Betriebsanleitung unter Einbeziehung des Reserverades ummontiert habe. Die Winterräder tausche ich saisonweise von vorne nach hinten, da sie laufrichtungsgebunden sind und auch hier zeigt sich kein höherer Abrieb in der Reifenmitte, soweit man das erkennen kann, da die Winterräder nur wenige 1000 km drauf waren.
    Insgesamt habe ich mit dem hohen Reifendruck also nur positive Erfahrungen gemacht und werde dies auch so beibehalten.

    Gruß, Robert
     
  4. grenus

    grenus Guest

    3 bar vorne und hinten / Winter und Sommer / alle Geschwindkeiten / alle Beladungen

    Habe einen Kombi mit der 116 PS Diesel Maschine und die Reifen (mittlerweile Michelin im Sommer und in Winter) sind auf allen Achsen gleichmäßig abgefahren.

    :Bye:
    Wolfgang
     
  5. #4 toyo-chris, 02.11.2008
    toyo-chris

    toyo-chris Profi

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    Meist 2.8 Bar rundum. Etwas hart für den Alltag, dafür muss ich nicht immer aufpumpen, wenn ich mal beladen unterwegs bin.
    Spart auch etwas Sprit.
    Ausserdem hat man bei einem kleinen Druckverlust noch etwas mehr Reserven.


    Nachteil: Der Wagen wird etwas poltrig.
     
  6. eugen

    eugen Profi

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    Morgen,

    wenn ich so lese, was ihr alle habt, dann kommt mir mein Luftdruck schon als Platten vor.
    Ich habe vorne 2,4 und hinten 2,2

    PS: werde dann wohl etwas nachpumpen.
    Gruß Eugen
     
  7. #6 Scheune, 03.11.2008
    Scheune

    Scheune Guest

    Hallo,

    ich fahre sowohl mit Sommerreifen als auch mit Winterreifen immer mit 2,7 Bar und das jetzt schon 86000 km ohne Probleme. Der Haupteinsatzbereich meines Autos ist die Autobahn. 2,7 Bar sind für mich die optimale Lösung. 3,0 Bar wären mir zu viel. Da leidet nicht nur der Fahrkomfort, sondern auch das Fahrwerk zu sehr.

    Gruß Scheune
     
  8. ST1100

    ST1100 Guest

    Fast schon religiöses Thema ;)

    IMHO geben die Hersteller gerne "höhere" Fülldrücke an um die Verbrauchswerte halten zu können...
    Selbst diverse Autofahrerclubs/Organisationen springen auf diesen "Spritsparzug" auf...
    Auch die Reifenhersteller werfen sich mit "Spritsparreifen" in den Trend...
    Nur ab wann geht "Sparen" auf Kosten der Fahrsicherheit??

    Ich richte mich daher eher nach dem passenden Kompromiss zwischen Abrollkomfort, der performance (zB der Naß)Haftung der Reifen) und dem Tragbild.
    Hier spielen neben den Abmessungen sicher auch Reifentypen & Bauformen eine Rolle.

    Die OEM Road Primacy (205er) sind mit den werkseitig empfohlenen 2,6 Bar schlichtweg unfahrbar, schlimmes Prellen bei geringsten Unebenheiten, reagieren heftig auf Längsrillen und sobald die Fahrbahn auch nur etwas feucht war's sowieso gleich "öha!!" mit den Teilen; innerorts in Seitenstraße abbiegen wurde zur Zitterpartie und Autobahnrampen grinste einen gleich die Leitschiene grimmig an...
    Fahre die Teile demnach mit 1,9 Bar, Komfort passt, Spurtreue ebenso und wenn's mal feucht sind ABS & TCS eben nicht ständig umgehend aktiv (wenn die schon beim geringsten Anlass ansprechen, ist ja was nicht OK...)
    Die LM25 Winterhäute (auch 205er) kommen dagegen sogar mit 2,2~2,3 Bar noch voll verträglich rüber... bei >2,4~2,5 beginnen aber auch sie merklich zu "stoßen" und die Haftung rundum nachzulassen...
    Langfristig beobachte ich so etwas aber auch ständig am Tragbild quer über die Lauffläche; beim Carina Kombi war's mit meinen 1,8~1,9 Bar immer perfekt (ggü den empfohlenen 2,4~2,6) und die Dose hatte ich immerhin >265Tkm bewegt (da hamma schon einige Garnituren aufgebraucht), beim AV bin ich da noch am Beobachten & feintunning.

    Klar muß/sollte man hierin dann zwischen "Vollbesetzt" oder "Solofahrten" unterscheiden; höhere Zuladung = umgehend Luftdruck erhöhen; ist die Ladung wieder weg, wieder auf "normal" absenken.
    Und zu niedriger Luftdruck ist natürlich auch ungünstig, zum einen verschleißt der Reifen ungleichmäßig & zu stark (Walken = hohe Temperaturen), zum anderen könnte es in Kurve zu Ablösung von Felge und somit plötzlichem Luftverlußt kommen.

    Bin inzwischen so sensibilisiert, daß es mir schon beim Rausrollen auffällt wenn ein Mech da mal 0,1~0,2 zuviel reingetan...
    Genauso fällt mir aber auch "zu gering" umgehend auf.
     
  9. Wahni

    Wahni Guest

    Hallo,
    ich fahre vorn und hinten mit 2,6 und hab Gas drin. Das spart das ständige Kontrollieren.

    Gruß Wahni
     
  10. #9 mk5808775, 04.11.2008
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    Hallo,
    na ja das Reifengas ist ja keine Hilfe, wenn der Reifen ein kleines Loch hat, das man nicht bemerkt, weil man schleichenden Luftverlust nicht bemerkt, da man den Druck nicht mehr überprüft. :D
    Auch mit Reifengas - das ich nieeee haben möchte - würde ich immer den Druck überprüfen. Das hat mir schon 2x die Reifen gerettet, die noch geflickt werden konnten (Standard 205/55).
    Viele Grüße
    Matthias
     
  11. #10 goescha, 04.11.2008
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    Hallo

    Reifengas, auch Stickstoff genannt hat den Vorteil, dass es nicht so stark bzw. überhaupt nicht durch die Gummimischung diffundiert. Eine Kontrolle des Reifendrucks kann es aber nicht ersetzen. Wohl dem der eine Reifendruckkontrolle sein eigen nennen darf. :prankster:

    Gruß Götz
     
  12. #11 mk5808775, 04.11.2008
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    Wir sind doch schon alle neidisch!!! ;)
    Gruß
    Matthias
     
  13. #12 Martin3820, 04.11.2008
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    Also ich fülle standardmäßig vorne 2,8 bar und hinten 2,4 bar im kalten Zustand ein.
    Bei weniger Druck in den Reifen bekomme ich beim Fahren das Gefühl als ob ich auf einem Schiff unterwegs ;) bin bzw. das Auto "läuft" gerne so mancher Spurrinne nach...
     
  14. Djuvec

    Djuvec Guest

    Das ist falsch!
    Das Gegenteil ist dagegen richtig: Allein schon aufgrund des höheren Partialdruckes in einem Reifen, der mit Stickstoff gefüllt wurde, diffundiert Stickstoff schneller durch das Gummi.
    Weiterhin sind die Molekülgrößen von Sauerstoff und Stickstoff nahezu gleich.
    Um den einzigen Nachteil, den Sauerstoff hat, nämlich die Gummiversprödung bei sehr hohen Temperaturen (im Fahrbetrieb nie zu erreichen) zu vermeiden, müsste der Reifen im Vakuum montiert und dann mit Stickstoff befüllt werden. Ansonsten ist Sauerstoff immer mit dabei.
    Hierzu folgende Rechnung:
    Die normale Umgebungsluft hat einen Stickstoffanteil von ca. 78 % und einen Sauerstoffanteil von ca. 21 % bei einem Druck von ca. 100 kPa. Wird ein Reifen nun mit Reifengas auf einen Druck von z. B. 260 kPa aufgepumpt, so befinden sich im Reifen (78 % * 100 kPa + 100 % * 160 kPa) / 260 kPa = 91,54 % Stickstoff und 21 % * 100 kPa / 260 kPa = 8,08 % Sauerstoff.
    Der Sauerstoffanteil wurde durch diese Maßnahme also um ca. 13 % reduziert. Dies hat so gut wie keine Auswirkungen auf nicht ganz dichte Ventile, raue Felgenschultern o.ä. durch die ein schleichender Druckverlust verursacht wird. Die Diffusion kann man dazu im Vergleich vernachlässigen.

    Gruß, Robert

    P.S. Tippfehler berichtigt (bevor ein KS das liest)
     
  15. dogb63

    dogb63 Guest

    Auf die würde ich mich auch nicht über einen größeren Zeitraum verlassen. Immer mal selbst kontrollieren hat schon was.

    CU
    Frank
     
  16. #15 goescha, 05.11.2008
    goescha

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    Hallo

    na da hat mein ehmaliger Reifenhändler aber einen echten Sch... erzählt. hun: hun:

    Ne, ist nicht mehr nötig! Genau sowenig wie den Ölmessstab in die Hand zu nehmen zum kontrollieren. Das bzw. die Systeme funktionieren mittlerweile 100%ig. Wenn Technik an Bord ist dann muss ich mich auch darauf verlassen können. Wenn ich trotzdem jedesmal den Druck kontrolliere bräuchte ich das Zusatzgewicht nicht mit rumschleppen.

    Gruß Götz
     
  17. eugen

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    ich war heute tanken und habe mir gedacht "probiere doch mal etwas mehr Reifendruck aus"

    jetzt habe ich vorne 2,8 vorher 2,4
    und hinten 2,6 vorher 2,2

    Und muss sagen: mein Ding es es nicht - ist mir zu hart.
    Morgen gehts auf die Autobahn 640 km. - vielleicht muss ich sogar irgendwo anhalten um etwas Luft abzulassen.

    Gruß Eugen
     
  18. Djuvec

    Djuvec Guest

    Das ist natürlich gut möglich.
    Fährst du noch mit der in deiner Signatur angegebenen 225/40 Bereifung?
    Dann hast du eine Reifenhöhe von ca. 90 mm.
    Ich habe dagegen mit der 205/55 Bereifung eine Höhe von ca. 112 mm, was ca 25 % mehr ist. Also federt mein Reifen bei gleichem Luftdruck auch mehr.
    Wenn ich meine Reifen mit 300 kPa befülle, so sind dies auch 25 % mehr Druck als die von dir angegebeneb 240 kPa.
    Der Fahrkomfort dürfte mit meiner Bereifung und dem hohen Druck also ähnlich sein wie bei dir mit dem ursprünglichen Druck.

    Gruß, Robert
     
  19. eugen

    eugen Profi

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    meine Winterbereifung ist Serienbereifung.

    Ich denke, es liegt viel am Reifen. Werde morgen evtl. mit 2,7 probieren und dann sieht die Welt schon anderes aus.

    Gruß Eugen
     
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  21. janis

    janis Guest

    Habe aufgrund diese Threads auch mal den Luftdruck erhöht - vorne 2,7 und hinten 2,6 (bei 205er Seriengröße, jetzt Michelin-Winterreifen).Bin damit überhaupt nicht zufrieden, der Wagen untersteuert in engen Kurven furchtbar! Auch beim schnellen Anfahren muß nun die Traktionskontrolle eingreifen, was ich vorher nie hatte.Der Komfortverlust wäre ja noch hinnehmbar.

    Habe jetzt den Luftdruck wieder reduziert auf vorne 2,5 und hinten 2,4 - ist für mich ideal.

    Grüße
     
  22. #20 goescha, 08.11.2008
    goescha

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    Hallo

    ich hatte vorher auch immer 2,3 und 2,2 bar in den WR (205/55R16H). Das Auto schwimmt. Jetzt mit 2,7 rundrum ist es härter aber eben auch besser zu fahren. Führungs bzw. Traktionsprobleme = 0. SR 225/45R17 mit 2,8 bar. Niedrigerer Druck führt zu ungleichmäßigem Verschleiß. Außenseiten abgefahren, innen neuwertig.

    Gruß Götz
     
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