Elektromobilität - hier geht es nicht um Hybridtechnologie!

Diskutiere Elektromobilität - hier geht es nicht um Hybridtechnologie! im Autogas und andere Treibstoffe Forum im Bereich Avensis Drumherum (T22, T25 und T27); Hallo gestern hatte ich die Möglichkeit mein erstes ZE (zero Emission) Fahrzeug zu fahren. Mein Renaulthändler hatte den Fluence (in Fachkreisen...

  1. #1 goescha, 16.01.2012
    goescha

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    Hallo

    gestern hatte ich die Möglichkeit mein erstes ZE (zero Emission) Fahrzeug zu fahren. Mein Renaulthändler hatte den Fluence (in Fachkreisen Influenza genannt). Nein, der Wagen hat jetzt ein Facelift bekommen und sieht sehr schick aus. Innen ein richtiger Renault bei dem sie den Drehzahlmesser vergessen haben. Aller Luxus den ich von meinen Laguna kenne ist an Bord. Stop, fast aller. Das Keyless entry and drive fehlt. Das würde aber durch sein ständiges stand by Energie verbraten was zum Fahren wichtiger ist.
    Die Leute die schon mal einen Hybriden gefahren sind werden die komische Gefühl kennen: Man setzt sich ins Auto dreht den Zündschlüssen rum....und....nichts. Eine kleine Kontrolllampe sagt mit "Go", dass es losgehen kann. Na gut. Wählhebel auf "D" gestellt und die Bremse losgelassen. Aha. Ich hör nix aber die Karre rollt los. Hm. Sehr merkwürdig. Und dann mal ganz vorsichtig das Gas- bzw. Potti bewegt. Und siehe da der Fluence bewegt sich und zwar hallo. Ab "Standgasdrehzahl" will sagen aus dem Stand geht es ziemlich zügig vorwärts. Keine Schaltpausen, kein Turboloch, kein Geräusch innen nur "ab gehts". Es ist alles so merkwürdig. Auch wenn man vom Gas geht braucht man, zumindest bei meiner Fahrweise, fast nie zu bremsen. Ich denke die Beläge werden so ca. 2.000.000 km halten. :D Mein Werkstattmeister sagte mir bei meiner Rückkehr: hier kommen alle mit so einem breiten Grinsen rein die den Wagen gefahren sind.
    Ich muss mich korrigieren: E-Mobilität ist für Pendler wie mich die Zukunft!!! In der Mitte ds Jahres bringt Renault den Zoe raus. Der wäre was für uns. Und für die langen Strecken kann man sich ja dann einen Megane mit EDC (DSG) kaufen. Im Raum Sindelfingen/Böblingen gibt es mittlerweile schon 10 E-Tankstellen. Zur Zeit kostet dort der Strom noch nichts weil die Abrechnungen zu viel Aufwand wären für die paar Fahrzeuge. Das wird sich sicher in der Mitte/Ende des Jahres ändern wenn der Zoe heraus kommt.

    Und bitte. Es geht in diesem Thread nur um 100% elektrisch fahrende Auto. Keine Hybrid und auch keine Plug in Hybride.

    Gruß Götz
     
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  3. #2 injoy64, 16.01.2012
    injoy64

    injoy64 Guest

    Klingt ja ganz gut. Leider habe ich bei Renault auf der HP so schnell keine Details lesen können: wie schnell fährt der Wagen, wieviel Zuladung möglich, wie große ist die Reichweite bei vollen Akkus, welches Getriebe arbeitet in dem Fahrzeug?

    Ja, das ist wirklich eine große Vision, man fährt elektrisch und im Idealfall mit Strom von der eigenen Photovoltaikanlage, da bin ich wirklich mal gespannt, wie sich der Markt entwickelt. Aus Sachsen kommt ja demnächst der i3, wenn ich die Fahrleistungen mir da so ansehe, kaum zu glauben. Trotzdem hätte ich eine gewisse (sicher unbegründete) Skepsis, mich einer Fortbewegung anzuvertrauen, die rein elektrisch funktioniert. Aber diese Skepsis hatte das Umfeld eines Herrn Benz seinerzeit auch...

    injoy
     
  4. papaop

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    Moin,

    interessant ist soetwas für Leute die nur pendeln oder immer im gleichen Umkreis fahren (Handwerker, Lieferverkehr usw. ) und genau wissen das die Reichweite reicht. Da der Fluence eigentlich eine Reiselimousine ist und m.M.n für die Stadt einfach zu groß ist, sind andere Modelle da sicher praktischer.
    Reiselimo und Elektro mit kurzer Reichweite und langen ladezeiten ist aktuell noch ein Wiederspruch.
    Leider sind die Akkus immer noch schweineteuer und keiner kann sagen wie lange sie tatsächlich halten. Nicht umsonst verkauft Renault die Dinger nicht mit dme Fahrzeug. Man muss sie leasen. Beim kangoo ZE sind das mtl. 78,- wenn ich mich nicht irre. Mehr kostet mich das tanken am 1,6er Benzin Kangoo von :lady: für´s "um den Kirchturm" momentan auch nicht im Monat.
    "Tanken" mit Strom vom Dach wäre die beste Lösung, rechnet man alles zusammen ( Photovoltaikanlage, Mehrpreis für das E-Auto, Batterieleasing) wird sich das auf lange Zeit noch nicht rechnen.
    Deutliche Mehrkosten für Zielgruppe Wenigfahrer passt nicht.

    Interessant bleibt es allemal.

    VG
    papaop
     
  5. #4 injoy64, 16.01.2012
    injoy64

    injoy64 Guest

    Ja, das stimmt, papaop, rein wirtschaftlich betrachtet wird es noch Zeit brauchen. Doch der Anfang ist gemacht. Meine Enkel werden elektrisch an die Ostsee fahren können, vielleicht sogar mit einem Wohnwagen am Haken, da glaube ich fest dran.

    injoy
     
  6. papaop

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    Irgendwann werden die schon Akkus hinkriegen, die deutlich länger halten und sich auch schneller laden lassen. Gäbe es eine Möglichkeit die Dinger so schnell zu laden wie man sonst für´s tanken braucht, dann wäre auch eine kurze Reichweite akzeptabel.

    Wenn man bedenkt, das das Konzept als solches schon ca. 130 Jahre alt ist, sind die Ingenieure da noch nicht wirklich weiter...

    interessant zu lesen: Elektroauto ? Wikipedia

    VG
    papaop
     
  7. focki

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    Das Thema ist hoch interessant. Wenn das Ding nicht so teuer wäre, das hätte ich anstelle des Avensis einen Volt gekauft. Aber das Problem bei allen neuen Sachen ist eben zuerst der hohe Anschaffungspreis.
    Interessant ist bei so einer reinen E-Variante die Reichweite. Zum Thema "Nachladen" gab/gibt es von Nissan/Renault eine interessante Idee. Keine Ahnung ob das je so umgesetzt wird, aber so wie papaop das mit dem Batterieleasing so schreibt liegt die Vermutung nahe, daß das so angedacht ist.
    Diese Idee wurde vor Jahren schon mal vorgestellt und damit wird das "Nachladen" wirklich in der Zeit eines Tankstopps absolviert. In dem Beitrag in dem das vorgestellt wurde fuhr man mit dem Auto in eine "Garage" und dann wurde automatisch der gesamte Akku, der sich unter dem Auto befand, ausgetauscht. Das war ne Sache von wenigen Minuten und die Fahrt konnte weitergehen.
    Das ist in meinen Augen die einzige sinnvolle Art ein E-Auto zu laden. Wenn man die Physikalischen und Chemischen Vorgänge die beim Laden eines Akkus ablaufen bedenkt, so kommt man zu dem Schluss, daß ein Schnellladen ähnlich eines Tankvorganges nicht möglich ist und auch nicht kommen wird. Dabei müssten so hohe Ströme fließen, daß allein die Bewältigung des Kabels ein Kraftakt wird.

    So wird ein reines E-Auto derzeit nur im Kurzstrecken Betrieb sinn machen. Als Reiseauto wird man damit noch nicht wirklich glücklich werden. leider
    Aber in den nächsten 10-15 Jahren wird sich auf dem Gebiet noch einiges tun und der normale Verbrennungsmotor hat dann ausgedient.

    Peter
     
  8. #7 ChocolateElvis, 16.01.2012
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    Hi,

    genau meine Meinung.
    Der Ampera ist ein nicht grade hässliches Auto, aber noch vergleichsweise teuer und wirklich rein elektrisch kann man damit auch nur auf Kurzstrecken oder im Stadtbetrieb fahren - wobei der Benzinmotor (als Range Extender) ja hier und da auch mal ein bissl arbeiten sollte und auf der AB bei Langstrecken sicher auch nicht der leistungsmäßige Bringer sein kann... ich glaub der Ampera ist auf 161 km/h begrenzt... vielen zu wenig :D
    Und alleine für Kurzstrecken ist mir der Ampera ehrlichgesagt auch noch zu klobig. Ich will da eher was Kleineres, Kompaktes haben.
    Also wenn man die Reichweite noch verlängern kann und die "Betankung" noch ein bisschen ausgebaut wird (da wird sicher was passieren), bin ich einer der ersten hier im Ort, die ein Elektroauto besitzen.
    Mein Arbeitsweg beträgt einfach 11 km - ideal für die Nutzung eines E-Autos - sofern man nicht jeden Tag nachladen muss. Soviel Komfort muss sein ;)

    Gruß Elvis
     
  9. papaop

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    @Elvis: wozu ein Vollzitat bei direkter Antwort???? Unnütze Verlängerung der Threads

    mit E-Auto würdest Du eine Menge Freizeit gewinnen. Oder würdst Du damit auch an eine ausländische Steckdose fahren? =)
     
  10. #9 injoy64, 16.01.2012
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    injoy64 Guest

    Wie ich bereits sagte: der Anfang ist gemacht. Zur Verbesserung von Wirkungsgraden, niedrigeren Preisen usw. bedarf es erst einmal massiver Infos aus der Praxis. Die Katze beißt sich in den Schwanz: um die Autos bezahlbar zu machen bedarf es Masse, Masse verkauft sich aber nur zu Preisen, die eine möglichst große Käuferschar auch bezahlen kann. Fortschritt war schon immer teuer, egal ob Automatikgetriebe, Klimaautomatiken usw. Der i3 wird z.B. um die EUR40000 kosten, da könnte man fragen, wer bereit ist, soviel Geld für einen Stadtflitzer auszugeben, wo er doch für`s gleiche Geld 4-5 Aygos kaufen kann. Doch eins ist sicher: der i3 wird nächstes Jahr von Leipziger Montagebändern rollen. Genau genommen wäre er das Auto für mich: Reichweite 150km, das ist mein Wochenbedarf und deckt 80% meiner Autonutzung ab, für andere Mobiltät müsste man sich was leihen. Schnellaufladezeit 80% Akkukapazität nach 1Stunde...klingt doch gut.

    injoy
     
  11. papaop

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  12. #11 injoy64, 16.01.2012
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    injoy64 Guest

    Der Propeller auf der Haube war schon immer "zuschlagpflichtig"

    injoy
     
  13. papaop

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    Vorteil beim Ranaultsystem mit dem Akkuleasing ist der geringere Anschaffungspreis und sicher auch der leichtere Wechsel, sollten die Dinger nicht halten was sie versprechen. Kauft man Auto incl. Akku heißt es bei Nachlassender Reichweite schnell "Verschleiß" . Renault behält sich da wohl lieber ein Hintertürchen offen, in dem Sie die Akkus nur vermieten. Sollte sich im "real-life-Tets" herausstellen, das die Dinger nicht so lange halten wie geplant kann man einen Wechsel leichter als "turnusmässig" verargumentieren als eien Rückrufaktion für Kundeneigenen Akkus.

    VG
    papaop
     
  14. #13 goescha, 17.01.2012
    goescha

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    Hallo

    na wer für einen I3 40000Euro ausgeben will, bitteschön. Der Zoe ist ein Wagen der für Pendler wie für mich gebaut wird. Ca. 60-80km pro Tag fahren. Und übers Jahr gesehen mit Einkaufsfahrten so um die 30000km. Dass Renault die Akkus nur verleast finde ich gut. So brauch ich mir keine Sorgen machen wenn der Akku mal keine Leistung mehr hat, dann wird der defekte oder verschlissene einfach getauscht.
    Zum Volt oder Ampera. Für mich ist das kein rein elektrisch fahrendes Auto sondern ein Nothybrid. Das ist so als ob ich mein Notstromaggregat aus dem Garten in den Kofferraum stellen würde. Aber man kann natürlich auch nur rein elektrisch fahren. Die Lösung ist das aber sicher nicht. Dann schon eher das was z.B. Renault in Israel und Dänemark testet. Sogenannte Quick drop Stationen an denen der komplette Akku innerhalb von 3!!! Minuten gewechselt wird. So schnell kriege ich einen Tank nicht voll. Und wenn jetzt jemand sagt: toll ich komm ja auch nur ca. 130km damit, mein Hund muss ab und zu mal raus und ich auch. Für mich wäre das die Lösung. Für alle die sich noch etwas mehr dafür interessieren sie diese Seite sehr empfohlen. Elektrostart

    Nochmal zum Fluence. Erstens muss das Auto niemand kaufen! Zweitens ist es nicht für Familien gedacht.

    Dafür ist der Kofferraum ein Witz (Gepäckraumvolumen 317 Liter) und die Zuladung 420kg gerade für vier Hungerhaken ausreichend . Reichweite ca. 180km nach NEFZ Zyklus. Der Wagen arbeitet im Untersetzungsprinzip und hat einen Gang. Die Hebelkulisse sieht aus wie die eines Automatikgetriebes. Das kann man alles auf der Renaulthomepage lesen. Übrigens gibt Renault 5Jahre Garantie auf den elektrischen Antriebsstrang bis 100000km und zwei auf das restliche Fahrzeug. Aber wie gesagt Renault sieht das Auto eher als einen Anfang damit Leute, die hauptsächlich in der Stadt oder dem städtischen Umfeld ihre Kunden anfahren, eine Alternative haben. Für mich ist der Wagen zu groß (etwa Megane) als Zweitwagen. Nicht mehr und nicht weniger soll er sein. Auch wenn er mehr Kilometer fressen würde als unser Erstwagen. "Zweitwagen" ist ja nicht unbedingt nur durch die Größe definiert. Und Thema Geschwindigkeit: 135km/h. Das ist natürlich auch nichts die auf der Autobahn den Larry rauslassen. Aber 130km/h auch auf deutschen Autobahnen wird kommen. Und das ist für mich so sicher und notwendig wie das Amen in der Kirche. Der deutsche Autofahrer kann eben doch nicht damit umgehen wie man jeden Tag aufs neue sieht und hört. Aber das Thema hatte wir schon und ich bitte darum auch in dem Thread weiter zu posten.

    Und bitte noch eines: Es geht hier nicht darum ob man Renault mag oder nicht. Es geht hier um Elektromobilität generell. Renault ist eben der erste Hersteller der nutzbare Autos auf den Markt bringt und nicht nur davon labert.

    Gruß Götz
     
  15. papaop

    papaop Kaiser

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    Moin,

    die Idee mit diesen Wechselstationen finde ich im Prinzip gut, denke aber das sie in einem flächenmäßig großen Land wie D. schwer umzusetzen sein wird. Mit Zunehmender Fahrzeugdichte muss so eine Station ja z.B. gewährleisten können, das auch mal 10 Fahrzeuge auf einmal kommen und einen Tauschakku brauchen. Alleine die Kosten ( Euro und auch Energie ) für so ein Netz von voll bestückten Akkutauschstationen dürften gigantisch sein.
    Und dann ist da noch das Problem der verschiedenen Hersteller. Wenn die genausolange brauchen einen einheitlichen Standart zu finden wie bei Handyladekabeln dann schönen Dank auch.

    Ich denke aber das mit der realistischen Reichweite von 100km +30-50km Reserve sehr viele Leute auskommen würden. Meine Frau hat knapp 50km einfachen Arbeitsweg. Selbst Das würde passen um abends wieder an der Heimischen Steckdose zu stehen. Wenn jetzt der eine oder andere Arbeitgeber der die räumlichen Möglichkeiten hat, noch mitspielt wird das für viele schon interessanter.
    Gerade wenn noch ein "Erstwagen" zur Verfügung steht, der aufgrund des konventionellen Antriebs lange Strecken ermöglicht, würde E-Auto als Zweitwagen problemlos funktionieren. Mal abgesehen davon, das Leute die 2x p.a. lange Strecken fahren zur Not ein Auto mieten könnten. Allemal günstiger als ein eigenes zu haben.

    Als Erstwagen kann ich mir E-Auto momentan noch nicht vorstellen. Da bleibt dann wohl nur Konzepte wie Ampera & Co. Als nächstes Firmenfahrzeug könnte ich mir evtl. den Citroen DS5 vorstellen. Endlich mal was Diesel-elektrisches. Ist aber ein anderes Thema.

    VG
    papaop
     
  16. focki

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    Ich glaube nicht, daß ein Wechselakku auf Dauer Sinn machen wird.
    Derzeit geht es bei den reinen E-Autos ja um den Kurzstreckenbetrieb und nicht um Fernstrecken.
    Meiner Meinung nach wird es in vielen Jahren so sein, daß die Akkus auf der Straße oder auf Parkplätzen geladen werden ohne einen Stecker einzustecken. Technisch möglich ist das durch Induktion. Das erfordert aber eben eine Integrierung der nötigen Schleifen in die Straßen. Wenn alle Fernstraßen und Autobahnen so ausgestattet währen könnte man schon sehr weit kommen und da wo es keine Versorgung gibt fährt man im reinen Akkubetrieb. Aber bis das eben umgesetzt ist werden noch Jahre vergehen und so lange werden eben solche Krücken wie Steckdosen am Straßenrand oder Wechselakkus angeboten. Wirtschaftlich sinnvoll und zukunftsweisend ist das mit Sicherheit nicht,

    Gruß Peter
     
  17. TF103

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    Die Franzosen und die E-Autos...schon kurios was das für eine Geschichte ist.
    Da hatte irgendwann der örtliche Peugeothändler mal eine E-Auto Aktion. Das war wohl ein Alleingang von Peugeot und muss so gewesen sein.
    Er hatte einen 106 Electrique und einen J5 als E-Bus zur Probe dort. Der J5 als Bus war sogar von den örtlichen Verkehrsbetrieben als Testwagen eingesetzt worden. Schlechte Straßen und die Eigenschaft lautlos zu fahren ließen natürlich die Nachteile der E-Automobilität in Form von Klappergeräuschen jedweder Art hervorstechen. Der Anzug und die Geräuschkulisse war beeindruckend. Da mein Vater bei der Presse war konnte ich (ich hatte derzeit noch keinen Schein oder gerade erst bekommen)der Jungfernfahrt beiwohnen. Es war am Ende sogar ein sehr positives Fazit gezogen worden, aber eben auch ein großes ABER. Nämlich die Kosten. Für den Preis des Busses hat der Verkehrsbetrieb 2 voll ausgestattete Reisebusse bestellt.
    Beim 106 nicht anders. Kostete der 106 sowas um die 14000DM, kam der Electrique auf 25000DM.
    Schon damals also unverhältnismäßig teuer. Vor allem, wenn man bedenkt das ich danach irgendwann einen 309 Diesel hatte und der mit maximal 6L/100km fuhr. Und der Liter kostete sogar 99Pfennig...
    Man war also Technisch der Zeit weit voraus. Nur war es damals teuer und leider wird es auch heute noch teuer gehalten.
    Ich denke mal, der Durchbruch der bezahlbaren E-Autos wird kommen. Aber diese werden dann wohl Made in China sein. Gut, dass aus Europa wenigstens die Franzosen den Trend nicht verschlafen haben. In und aus Deutschland wird wohl nichts kommen...
     
  18. #17 goescha, 17.01.2012
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    Hallo

    wenn ich richtig informiert bin wird der Zoe etwa 23000 Euro kosten. Also soviel wie ein mittelprächtig ausgestatteter Verbrenner Polo. Wenn ich bedenke, dass ich dafür ein voll ausgestattetes Auto inkl. Klimaautomatik und Standheizung und Standklimaanlage (sofern der Wagen an der Steckdose hängt) bekomme, ist das ein sehr fairer Preis. Und wenn Renault und z.B. EDF zusammenarbeiten dann sicher nicht um irgend wessen Gehirngespinst zu bauen sondern um Geld zu verdienen.

    Gruß Götz

    P.S. Ich hätte bis vor einem Monat keine 5 Euro darauf gewettet, dass mich E-Mobilität mal so begeistern könnte!!!
     
  19. #18 ChocolateElvis, 18.01.2012
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    und das Teil kann noch so billig sein - ich kauf es nicht, weil es von Renault kommt - BASTA ! :D
     
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    Schau doch mal in die Avensis-Kategorie.

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  21. #19 goescha, 18.01.2012
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    es zwingt Dich ja keiner. Irgendwer muss ja auch diese völlig überteuerten I3 kaufen.

    Gruß Götz
     
  22. TF103

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    Naja, Zuverlässigkeit und blablabla...

    Aber, ernsthaft mal die Frage wie es mit Garantien usw. ausschaut.
    Der reine E-Antrieb sollte doch generell weniger Ärger machen können. da könnte man mit Garantien doch großzügig umgehen.
    Ich erinnere mich da an einen ZDF Beitrag rund um die Elektromobilität wo so ein alter E-Saxo Fahrer gerfragt wurde. Keine Reparaturen, da die mechanischen Teile im Vergleich zum herkömmlichen Auto drastisch reduziert sind. Und der Verschleiß sich so auf Fahrwerk und Karosserie beschränkt.
     
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