Engine of the Year 2009 hustet

Diskutiere Engine of the Year 2009 hustet im Die Konkurrenten Forum im Bereich Avensis Drumherum (T22, T25 und T27); Mercedes Topmotor mit Delphi Injektoren, kann das gut gehen ? Zur Erinnerung ist Delphi vor Kuzem aus der Insolvenz mal wieder raus....

  1. poh

    poh Profi

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  2. #2 toyo-chris, 10.10.2009
    toyo-chris

    toyo-chris Profi

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    Typisches Dieselproblem. Aber nennt mir mal einen einzigen Hersteller, der NICHT mit sowas kämpft. Toyota gehört jedenfalls nicht dazu.

    Immer mehr Leistung aus immer weniger Hubraum - das geht erstaunlicherweise meistens gut, aber ab und zu gibt es halt auch Ärger - siehe Mercedes.

    Wie immer ist es ein kleines, aber bedeutendes Einzelteil, das den ganzen Ärger veruracht.

    Wer viel Leistung haben will und möglichst nichts dafür bezahlen mag, muss halt leiden können. :D
     
  3. armin

    armin Profi

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    Darum passt diesel und hohe Laufleistungen, gepaart mit Haltbarkeit nicht mehr zusammen..........
     
  4. #4 HappyDay989, 14.10.2009
    HappyDay989

    HappyDay989 Guest

    Bis vor etwa 20 Jahren kaufte man sich einen Diesel, wenn man ein Fahrzeug mit einem sparsamen und langlebigen Motor haben wollte. Temperamentlosigkeit und Geräuschentwicklung nahm man dafür in Kauf, und auch den Umstand, dass man beim Kaltstart die gesamte Nachbarschaft in eine schier undurchdringliche Rußwolke hüllte. ;)

    Dann tauchten Ende der 1980er die ersten Vermutungen auf, Dieselruß sei karzinogen (krebserregend); der Gesetzgeber reagiert(e) darauf mit dem Erlass immer strikterer Abgasgrenzwerte, während gleichzeitig Verbraucher immer bessere Fahrleistungen und niedrigere Geräuschemissionen forder(t)en.

    Inzwischen haben die meisten Hersteller Dieselmotoren, die ihren benzinbetriebenen Pendants in Punkto Fahrleistungen und Verbrauch überlegen sind, fast so leise laufen und auch in Sachen Emissionen als äußerst sauber gelten dürfen. Doch um diese Ziele zu erreichen, musste eine derartige Vielzahl von (z. T. sehr empfindlichen!) Hightech-Systemen eingebaut werden, dass die Zuverlässigkeit dabei auf der Strecke geblieben ist, während die Kosten mittlerweile so hoch liegen, dass es sich nur noch bei sehr hohen Laufleistungen überhaupt noch lohnt, einen Diesel zu kaufen.

    Benziner haben es da deutlich leichter, denn die zur Erfüllung der Abgasvorschriften notwendigen Eingriffe in die Motorsteuerung sind viel einfacher und im Prinzip seit der Einführung des geregelten Katalysators fast unverändert geblieben. Daher haben Autofahrer heutzutage die Wahl, ob sie lieber Benzinmotoren haben wollen, die als Zuverlässigkeitsweltmeister gelten dürfen, oder Diesel vorziehen, die zwar als ebenso schnell, dabei sparsamer, aber eben auch als empfindlicher und als im Schadensfall viel teurer anzusehen sind. Einen Tod stirbt man halt immer... :rolleyes:
     
  5. papaop

    papaop Kaiser

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    wenn man das hier so liest könnte man meinen, dass reihenweise Dieselfahrzeuge nach wenigen Kilometern auseinaderfallen ;)

    Ich verstehe auch nicht die Warnungen vor den so teuren Ersatzteilen für die Dieselmotoren. Klar die sind teuer, aber ich kennen wirklich viele Dieselfahrer ( Aussendienstler, verschieden Fahrzeuge ) mit hohen Laufleistungen. Mir ist aber kein Fall bekannt, bei dem Kostspielige Teile am Motor ersetzt werden mussten.

    Die Langlebigkeit der Dieselmotoren ist sicher kein Argument mehr. Die Hauptkäufer dürften inzwischen Firmen sein. Die geben i.d.R. Ihre Fahrzeuge nach max. 3 Jahren oder max 200Tkm ab. Da ist es egal, ob man früher mit einem Diesel zig mal um den Erdball fahren konnte und heute ein paar Mal weniger.

    Für Privatfahrer wird Diesel sicher immer unatraktiver, da kaum noch Kostenvorteil. Aber für Vielfahrer gibt es m.E. momentan (leider) noch keine Alternative zum Diesel.

    Persönlich ziehe ich einen moderne Diesel jedem Benziner vor. Macht einfach mehr Spass im unteren Drehzahlbereich :D
     
  6. #6 HappyDay989, 14.10.2009
    HappyDay989

    HappyDay989 Guest

    Mir sind aus der Familie vier Fälle bekannt: der eine Schwager mit seinem Passat TDI (bei 90 TKM Einspritzdüsen defekt), der andere Schwager mit seinem Golf TDI (bei 110 TKM Turbolader geplatzt), und die anderen beiden Fälle waren mein Golf TD (bei 120 TKM Zylinderkopf defekt) und Citroen Xantia HDi (bei 112 bzw. 116 TKM Kraftstoffpumpe, Einspritzpumpe und Einspritzdüsen innerhalb von sechs Wochen defekt).

    Bis auf den Zylinderkopf waren alle Reparaturen im deutlich vierstelligen Euro-Bereich. Bei allen vier Fahrzeugen hat sich der Mehrpreis für den Diesel nicht nur nicht gerechnet, sondern da wären wohl viele Jahre großzügige Benzinzuschläge drin gewesen. :rolleyes:
     
  7. ALF

    ALF Guest

    Meiner Meinung nach fordern die heutigen Diesel einen speziellen Typus Fahrer.

    Ich denke mal früher sind die Diesel wirklich von Leuten gefahren worden, die Verzicht bei Leistung und Temperament übten aber dafür Langlebigkeit haben wollten. Heute stehen viele Diesel als Spaß-Motorisierung da mit mehr Temperament und geringerem Verbrauch. Entsprechend werden diese Motoren heute auch gefordert. Dafür scheinen sie aber nicht mehr ausgelegt zu sein. Kurzstreckenbetrieb schadet dem DPF, AGR usw. usf. ... Standfest sind die Dinger scheinbar auch nicht mehr. Auch wenn Audi mit dem TDI im Langstreckenpokal rumsaust.
     
  8. papaop

    papaop Kaiser

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    denke ich auch. Die von mir angesprochenen Kollegen sind allesamt Langstrecken bzw. Vielfahrer. a´la: "6000 -10000km? ja klar - im Monat!" Da kann man schon froh sein, wenn der Motor über nacht mal abkühlt =)

    Denke aber auch, dass dieses Kurzstreckengefahre für jeden Motor schlecht ist.
    Hatte neulich ein Gespräch mit dem Meister bei Toyo. Der Hat Kunden, die wollen unbedingt Diesel fahren. Tuckern aber als Rentner nur in der Stadt rum. z.B. einmal zum Einkaufen und zurück. Lt. Meister sieht das Öl aus diesem Wagen nach einem Jahr ( und deutlcih unter 15Tkm ) aus wie Altöl. Wenn bei mir nach 15Tkm ( also nach ca. 2-3Monaten ) das Öl aus dem Motor kommt, kann man es kaum von dem Neuen unterscheiden das wieder rein kommt.
     
  9. poh

    poh Profi

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    Wenn dein Öl nach 15k wie neu aussieht dann ist es schlechtes Öl. Wenn ich Ölwechsel mache dann sieht das Öl schon nach wenigen km schwarz aus (zwar nicht wie Altöl aber schwarz durch den Restöl im Motor) weil es die Schmutzpartikel aus dem Motor an sich bindet und nicht im Motor verkleben lässt. Was für ein Öl benutzt du ?

    Ich gehe davon aus dass wir vom Diesel sprechen. Beim Benziner sieht die Sache schon anders aus.
     
  10. wesp

    wesp Guest

    sehe ich auch so, fahre zwar nur 3000/Mon
    wechsel aber auch nur alle 30TKM

    Gruß wesp
     
  11. #11 uwe0203, 24.10.2009
    uwe0203

    uwe0203 Guest

    Die heutigen Markenöle sind so gut, das eigentlich ein Ölwechsel alle 30.000 km
    reicht.

    Man sollte jedoch nicht außer Acht lassen, das die modernen Com. Rail Motoren
    das Öl sehr stark beanspruchen.

    Grüße


    Uwe
     
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