Elektromobilität - hier geht es nicht um Hybridtechnologie!

Diskutiere Elektromobilität - hier geht es nicht um Hybridtechnologie! im Autogas und andere Treibstoffe Forum im Bereich Avensis Drumherum (T22, T25 und T27); Naja, viel geht in das Teil aber nicht rein. Da muss ich nur mal nen neuen TV bei Peter bestellen.....:whistling: Da lobe ich mir die...

  1. #421 Bigdaddy, 13.07.2017
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2017
    Bigdaddy

    Bigdaddy Zweitgrößte Klappe, Rentnerbeauftragter, über rote

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    Naja, viel geht in das Teil aber nicht rein. Da muss ich nur mal nen neuen TV bei Peter bestellen.....:whistling:

    Da lobe ich mir die Elektroteile von der Post:
    Elektroauto Streetscooter: Die Post zeigt Autoherstellern den Weg

    Die Dinger haben echt Zukunft und da geht gut was rein.
     
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  3. #422 Olav_888, 13.07.2017
    Olav_888

    Olav_888 größte Klappe UND aus Sachsen

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    Hätte geschworen, dass ich zu dem Post/DHL dazu schon mal einen Link hier drin hatte.
    klar geht in das Dreirad nicht viel rein, macht bei Regen bestimmt auch viel Spaß, aber ein knapper m³ ist schon mal was, 90% der Lieferungen dürftest Du damit abdecken können
     
  4. focki

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    Sehe ich auch so. Das Ding ist nicht dafür gedacht ne große Kiste zu transportieren. Das ist gedacht um "vom Haustür zu Haustür" zu gondeln und die normalen Pakete auszuliefern. Und genau da macht das Sinn. Wird aber wohl nur in Großstädten von Interesse sein die auch eine Hermes Zentrale haben von der sie ausschwärmen können.
     
  5. #424 Olav_888, 13.07.2017
    Olav_888

    Olav_888 größte Klappe UND aus Sachsen

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    Oder zu mindestens einen Umschlagplatz, auf dem sie vom LKW herunter die Pakete verteilen. Wie der Kurrier dann das teil aufgeladen bekommt, ist sein Problem, Hermes halt
     
  6. maze1

    maze1 Kaiser

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  7. jg-tech

    jg-tech Kaiser

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    ....jup, das "fordert" dann mal die Branche....:whistling:;)
     
  8. focki

    focki Foren Gott
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    Mal so nebenbei festgestellt und ein Gedankengang dazu.
    Wir waren am Sonntag ja in Rostock zur Hanse Sail. Unser Rückweg führte uns durch die Innenstadt und dort vorbei an einer Ladesäule des örtlichen Energieversorgers. Hab dann mal hier Stromtankstellen Verzeichnis | GoingElectric.de nachgesehen was da das Laden so kosten würde. Viele Ladestationen in Rostock sind ja kostenfrei. Diese hier auch, und bevor jetzt die Bemerkung kommt, ja sie war frei.

    Meine Kosten für die Fahrt,
    300km bei im Spritmonitor angezeigten Spritkosten/100km macht 32,10 Euro. (Fahrzeugkosten nicht inbegriffen, da im folgenden uninteressant)
    Parkplatz, satte 10 Euro für den Tag. (gab nur den Tag, keine Stunden)
    Macht Gesamtkosten von 42,10 für die An/Abreise mit nem Verbrenner.

    Hätte ich nun die selbe Fahrt mit nem E-Auto gemacht, da nehme ich mal das Beispiel dessen was in Frage kommen würde, ein Model S oder 3. (geht um die Ladeleistung - ja gibt auch ein Zoe der mit 22kW laden kann, aber in sowas sehe ich mich nicht sitzen)
    Laden Hinfahrt ignoriere ich mal - Grund unten.
    So, da angekommen an die Ladesäule, die obendrein noch dichter am Hafen war als unser Parkplatz, Stecker rein, aktivieren, Parkscheibe rein und ab geht es auf die Kommerzmeile.
    Nach 4 Stunden wieder zurück und die Heimreise antreten.
    Parkkosten/Gebühr - 0,00 (wenn man denn in Besitz einer Parkscheibe ist)
    Währen die Kiste da so rum steht hat sie ja nicht nur über sich und ihr Dasein nachgedacht sondern durchgehend leckere 16,5kW Strom in der Stunde aus der Ladesäule genuckelt.
    16,5kW x 4h = 66kWh (bei einem 75kw Akku wäre dieser damit randvoll bevor die 4h um sind. Ein 100kW Akku wäre Minimum bis 80% voll geladen gewesen. Im Normalfall nutzt man ein Ladefenster zwischen 20 und 80%. Man kann also bei den geladenen 66kW von einer "Volladung" ausgehen. Randvoll macht man eher sehr selten.
    So, 66kW x 0,266€ (mein Strompreis) macht 17,55 die ich so von den Stadtwerken gratis bekommen habe. Dann noch 10 Euro die ich nicht an Parkgebür hätte zahlen müssen, macht 27,55 die auf der Haben Seite sind.
    Gesamtdifferenz der Kosten/Gratisgaben ein und derselben Fahrt Verbrenner VS E-Auto = 69,65€
    EINER Fahrt!
    Ich denke das mit dem sehr oft kostenlosen Parken an Stellen die direkt auf kostenpflichtigen Parkplätzen liegen oder dort angrenzen, darf man nicht vernachlässigen und sollte es in die Kosten/Nutzen Rechnung beim E-Auto mit einfließen lassen. Auch wenn es nicht immer um 10 Euro geht, aber auch so 2-3-4 Euro läppern sich. Und da wo das Laden nicht kostenlos ist, man aber im Gegenzug nur eine Parkscheibe anstelle eines Tickets rein legen braucht, da sollte man dieses auch beim Ladepreis abziehen. Und schon ist vielerorts das Laden plötzlich recht preiswert, wenn man denn da sowieso parken will/muß.
     
  9. maze1

    maze1 Kaiser

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    Ja, wie du aber eben schreibst, es war EINE Ladesäule. Im Vergleich, wieviele Standen am Parkplatz den du bezahlt hast?
    Denkst du wirklich die Lieben Energieversorger sind so nett und statten jeden Stellplatz des Parkplatzes mit einer Ladestation aus UND die kann jeder kostenfrei nutzen?

    Das sind aktuell Sonderprivilegien, die du nutzen kannst wenn du jetzt E-Pionier bist, lass mal 1-2 Millionen E-Autos mehr unterwegs sein...

    Zudem. Was wäre jetzt wenn du wirklich mit dem Stromer gekommen wärst, die Ladesäule aber schon belegt oder von einen Benziner zugeparkt wäre?
    Dann hättest du die Krise bekommen, weil du unbedingt wieder aufladen musstest um wieder nach hause zu kommen... also wärst du quer durch die Stadt gedüst und hättest an allen möglichen Ladesäulen nach freiem Platz ausschau gehalten.

    Man kann das ganze sehr positiv oder sehr negativ betrachten, die Wahrheit liegt meist irgendwo in der Mitte...
     
  10. focki

    focki Foren Gott
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    Vergessen zu erwähnen warum ich das nicht berücksichtigt habe. Ich hätte in Rostock mehr Strom geladen als ich für die Hin und Rückfahrt verbraucht hätte. Ich hätte das Auto also abends zuhause mit einem höheren Ladestand abgestellt als morgens bei Abfahrt im Akku nötig gewesen wäre.
     
  11. focki

    focki Foren Gott
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    Mit Sicherheit nicht. Derzeit ist es aber so. Und derzeit führen wir die Diskussion "Lohnt sich das finanziell überhaupt"
    Und, wenn denn so viele E-Autos im Umlauf sind, dann sprechen wir sicher auch nicht mehr über die Preisdifferenzen Verbrenner vs E-Auto wie heute sondern Benziner vs Diesel.
    Sieh dir bitte die Ladekarte von Rostock mal an. In dem Umfeld sind mehrere Ladepunkte der Stadtwerke die allesamt kostenlos sind. Plus paar kostenpflichtige im Umfeld. Alle dichter am Hafen dran als unser Fußweg vom Parkplatz an der Petrikirche.
    Übrigens, am Ladeplatz ist laut Schild nur ein Platz für E-Autos vorgesehen. Die Station hat aber 2 Anschlüsse. Aber so lange man die Ladestationen nur anhand ihrer selbst und nicht am daran angeschlossenen Auto erkennen kann, mache ich mir da keine Sorgen daß ALLE im Umfeld besetzt oder zugeparkt sind.
    Wie gesagt, und du ja weißt, ich sehe das alles sehr positiv und finde die Initiative diverser Betreiber genial. Noch vor 2-3 Jahren gab es auf Rügen 0 - in Worten null - Lademöglichkeiten. Das dürfte man auf das Umfeld auch so übertragen können. Jetzt findet man immer mehr davon. Zumindest kann man heute nicht mehr darüber sprechen, daß es keine Lademöglichkeiten gibt. Denn das war ein fetter Bremsschuh für die E-Mobilität. Daß das nun derzeit oft obendrein kostenlos angeboten wird, ist ein Schmankerl für die E-Pioniere.
     
  12. maze1

    maze1 Kaiser

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    Tja bei uns sieht es da nicht so gut aus. Schau mal bei 94072, 94099, 96060.... Passau ist es etwas besser aber kostenlos ist da nicht viel...
     
  13. #432 mk5808775, 17.08.2017 um 19:59 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.08.2017 um 20:07 Uhr
    mk5808775

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    Aktuell gibt es hier schon einige kostenlose Lademöglichkeiten, die hauptsächlich in Einkaufszentren, Raststätten (Tank & Rast ist aktuell komplett kostenlos, aber halt nur eine 3-fach Säule) und anderen Gewerbetreibenden angeboten werden.

    Der regionale Energieversorger hier macht es ziemlich schlau. Anmeldung an das - kleine (~50 Ladesäulen) - Ladenetz ist kostenlos, man erhält einen RFID Tag mit dem man für 0,25ct/kWh laden und maximal 2 Stunden parken kann. Diese Herangehensweise ist genial für Geschäfte in Innenstädten, die man für kleine Erledigungen mit einem Verbrenner nicht so einfach erreichen könnte ohne komplett unverschämte Parkgebühren zu löhnen oder quer durch die Stadt laufen zu müssen.
    So kann man einfach nachladen, denn der Preis ist vollkommen okay und nur minimal teurer was man zu Hause eh zahlen würde (bei durch Elektroauto auf 7000kWh/Jahr erhöhter, vermuteter Verbrauch würde ich €0,217/kW für Ökostrom zahlen).

    Ohne eine regelnde, vereinigende Organisation von Ladesäulenanbietern wird das aber IMHO schwierig werden gegen Teslas Supercharger anzukommen, da die Bepreisung bei Meta Ladekarten Anbietern oftmals vollkommen unnachvollziehbar ist.

    Kostenlose Ladesäulen sind - finde ich - DER sichere Zufluchtsort für Touristen, die nicht für jedes Kaff die optimale Karte des jeweiligen regionalen Anbieters zur Hand haben. Laden würde ich dort - bei nur einer oder zwei Typ 2 AC Säulen - als Anwohner aus Solidarität anderen gegenüber eher weniger (außer an flotten Combo 2 mit +60kW für max. 20 Min.).

    Ich gehe mal von einer Flut von Lademöglichkeiten in den kommenden Jahren aus, hoffentlich mehr in Richtung Combo 2 mit 20-60kW um die Ladestops kurz zu halten. Eine bessere Investition in nachhaltige Infrastruktur die wenig Wartung benötigt kann ich mir nicht vorstellen.

    @focki: Den 16,5kW AC Lader gibt's leider nur noch als Option bei den Tesla Modellen mit 100kW Akku Pack, das Model 3 wird höchstens mit 11kW an Typ 2 AC laden können. Ich hoffe ja weiterhin auf natives Combo 2 DC neben Typ 2 und Supercharger.
     
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    Schau doch mal in die Avensis-Kategorie.

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  15. focki

    focki Foren Gott
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    Also meines Wissens nach werden seit einigen Wochen alle Modelle ausschließlich mit dem 16,5A Lader ausgeliefert.

    Und, ich habe irgendwie den Eindruck, daß die kleinen Stadtwerke beim Thema kostenlose Ladestationen die Vorreiter sind. Die großen Netzbetreiber halten sich da wohl sehr zurück.
    Genau so kann man die Kundschaft in die Innenstadt holen. Und mal ehrlich, in so 2 Stunden lässt sich viel erledigen. Mann mir vorstellen, daß die Händler in der Umgebung davon profitieren und dieses unterstützen würden. Vielleicht noch nicht heute und morgen, aber in Zukunft.
    Mal ne Frage, welcher Anbieter ist das und was für ein Grundpreis ist zu zahlen? Hab mit derzeit 26,6 Cent /78€ PA schon einen sehr günstigen Anbieter gefunden. Staffelung nach unten? Wohl eher nicht.
    Naja, Combo 2/Chademo sollte schon mit 50A aufwärts errichtet werden. Das mit 22A kann man auch deutlich einfacher via Typ2 abfrühstücken. Hier ist, im Gegensatz zu Combo2/Chademo, keine teure Ladeelektronik nötig. Da reicht ein simpler Controller der sich mit dem Auto unterhält und ein 32A, eher 64A Schütz, plus Sicherung und FI Schutz. Eventuell noch nen Stromzäller. Alles verpackt in einem bodenstehenden Kasten. Einzigstes Verschleißteil ist das Schütz.
    Combo2/Chademo ist für Schnelladen gedacht. Unter Schnelladen verstehe ich ein Ladestopp von maximal einer Stunde. Da sollte heute schon deutlich mehr Ladestrom bereit gestellt werden als 20-50A. So lange man jedem E-Auto Interessenten erzählen muß "Schnelladen braucht so 2-3 Stunden Pinkelpause bis die Fahrt weiter gehen kann", so lange werden minimum 90" der Erstinteressenten eine 180° Kehrtwende machen und den "Laden" verlassen.
     
  16. mk5808775

    mk5808775 Profi

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    Jup, 16,5A, das sind aber dann auch nur 11kW. Ich glaube wir haben aneinander vorbei geschrieben oder Ampere und kW durcheinander gewürfelt. Der "Doppellader" kann dann 16,5kW an Typ 2 AC laden.

    Kommt mir auch so vor, aber kostenlos ist von unseren Stadtwerken nichts. Sie haben lediglich gesponserte Ladestationen die dann für den Kunden kostenlos sind, die Firma dann aber bezahlt. Auch ein vertretbares Konzept. So gibt's hier z.B. einen Netto mit einer 22kW Typ 2 AC Säule mit 2 Anschlüssen (ist praktisch "bring your own plug" Typ 2 > Typ 2 ;) ).

    Der Anbieter ist Grünwelt mit dem Classic Tarif, der Grundpreis is aktuell ~€8/Monat und mit einem Verbrauch von 3500kW/Jahr zahle ich ungefähr €0,25/kW. Günstiger wird's erst bei höherer Abnahme. Gerade habe ich nochmal berechnen lassen und zum jetzigen Zeitpunkt kostet die kWh bei 7000kW Verbrauch €0,225. Minimale Preiserhöhung seit dem letzten Mal als ich nachgesehen habe (3 Monate ungefähr).

    Absolut, nur mit Typ 2 AC hat man bei steigenden Geschwindigkeiten (z.B. 43kW beim Zoe) massive Belastungen die am Ladeteil des Fahrzeugs anliegen. Für zu Hause oder bei längeren Stops ist Typ 2 mit 11kW noch akzeptabel, alles andere wäre über CCS DC - für den Kunden - eleganter zu lösen.
    Sogar Tesla plant die städtischen Supercharger Locations nur mit 60kW zu betreiben um die Energieversorgung in dichter bebauten Gebieten nicht zu überlasten.

    Bei den Geschwindigkeiten kommt es finde ich drauf an, wo die Säule steht.
    In Einkaufszentren machen Schnellader keinen großartigen Sinn, denn die Kunden sollen ja etwas bleiben und Geld ausgeben. :) Gutes Beispiel dafür sind die kostenlosen Ladesäulen bei IKEA oder Aldi Süd. Die Typ 2 Lader sind auf 11kW, die CHAdeMO und Combo 2 auf 20kW begrenzt. Die abgegebene Leistung bei der Dauer eines Einkaufs (20-30 Minuten, IKEA eher viiiiiiel länger ;) ) sollte mit einem halbwegs effizienten EV (15kW/100km Verbrauch) bei DC für über 50km reichen. Optimal für zwischendurch und man hält Ladesäulen-Blockierer / nicht-Kunden fern, denen das dann ohne den Einkauf (zur Überbrückung) zu lange dauern würde.

    Auf Raststätten - ohne Bebauung drum herum die das Netz belastet - sollten Schnellader die den Namen auch verdienen kein Problem sein. 100kW als Maximalleistung ist absolut brauchbar und kann z.B. vom Model 3 eh nicht verwendet werden (rechnerisch ist beim Base bei 60kW und beim Long Range - wegen dem mehr an Zellen ggü dem Base Modell - bei 80kW).

    Flächendeckende und barrierefreie (ein paar Ladeverbünde im Land sowie europaweites Roaming, siehe Supercharger) zugängliche Infrastruktur wären IMHO fast wichtiger als die Versteifung auf immer noch mehr Geschwindigkeit. Die Physik macht da - bis Solid State Batterien oder Super Caps in EVs erhältlich sind - sowieso einen Strich durch die Rechnung was das Laden von flüssigen LiIon Akkus angeht (Stichwort: Abwärme).

    Für mich liegt die optimale, realistische Ladegeschwindigkeit von 20 auf 80% irgendwo zwischen 60 und 80kW (da bewegt sich jetzt schon ein Ioniq).
     
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