Elektromobilität - hier geht es nicht um Hybridtechnologie!

Diskutiere Elektromobilität - hier geht es nicht um Hybridtechnologie! im Autogas und andere Treibstoffe Forum im Bereich Avensis Drumherum (T22, T25 und T27); Jaaaaa, wenn mich meine Baggerfirma - die ich seit +10 Jahren kenne - nicht immer und immer wieder versetzt hätte, bis ich jetzt dann jemand...

  1. focki

    focki Foren Gott
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    Ähhhmmmm ..... 10m Kabelgraben und ein Bagger?
    Ja, kann man machen. Ich würde da aber den alt bewährten UB1 nutzen.
    Da gibt es im Netz diverse Verlustrechner. Bei 6mm² ist das aber nicht so kritisch wenn da 16A drüber gehen. Ich hab 18m vom Zähler bis zur Wallbox. Da war das laut Rechner schon sehr gut und den Aufpreis zu 6mm² holst du ewig nicht raus. Norm ist für 16A 2,5mm². Allerdings - bin jetzt kein Elektriker, aber war das nicht so, das bei der Anbindung von Unterverteilern zwingend min. 10mm² vorgeschrieben sind?
    Geht dabei um die öffentlichen Ladesäulen. Laut Norm muss deren Absicherung intern zum verwendeten Kabel passen. Also bei Verwendung eines 32A Kabels 32A Sicherung und beim 20A Kabel eine 20A Absicherung. Die Steuerung schaltet das dann intern auf den richtigen Pfad. Du liest raus, recht aufwändig. Und aus diesem Grund verweigern manche Säulen dann ein 20A Kabel. Da kannst du dann eben nicht laden wenn du nur ein 20A Kabel hast.
    Es gibt auch kleine 16A Kabel. Norm besagt 2,5mm² = 20A und 6 (oder eben auch die 4)mm² = 32A.
    Wenn es so einfach wäre. Die Kabel sind bei allegro, sowas wie ebay in Polen, im Angebot. Nix mit mal so rüber zu nem Händler. https://allegro.pl/oferta/nowa-lado...6cab2e664258d9124ef0862320b2d7366fdd6604cf017
     
  2. infinity

    infinity Profi

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    Wie ist das eigentlich mit der Erlaubnis für sowas?
    Ich meine ein dickes Kabel vom Haus zum Ladepunkt legen ist ja das Eine, aber muss das nicht auch mit der Energie bezüglich Strassennetz usw. abgeklärt werden?
    Ich meine 11KW dauerhaft über Stunden ist ja nicht mal so ohne.
    Oder geht ihr nach dem Motto: Wo kein Kläger da kein Richter. ?
     
  3. #2083 mk5808775, 23.05.2021
    mk5808775

    mk5808775 Kaiser

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    Heehee, ja hab ich vorher probiert, aber da war dann nach 20cm tiefe Feierabend. Wer auch immer in den 50ern dieses Haus gebaut hat, muss noch genügend Beton übrig gehabt haben um ein, zwei Bunker zu bauen. Der Mini Bagger war bei ein paar dieser Brocken kurz davor umzukippen, bin heilfroh das nicht selbst gemacht zu haben, wäre die letzten Tage dabei vermutlich eh ersoffen.

    Boah, gut Frage. Der Elektriker meinte dass es für die Anbindung der Garage mit PV mit 2x 5x 6mm² eh schon dicke ausreicht. An die 6mm² Kabel komme ich über den Elektriker relativ günstig ran, drum sind es gleich die dicken Dinger geworden, falls die Wallbox mal durch eine 22kW Version ausgetauscht wird.

    Hui! Ist das wirklich relevant für die 3 phasige Fahrzeuge? In den Typ 2 Steckern sind soweit ich weiß glaube ich Widerstände eingebaut, über die die Wallbox / Ladesäule festellen kann, welche Maximalleistung über wie viele Phasen über das gesteckte Kabel geschickt werden kann.
    Dein Ioniq benötigt doch dann ein 32A Kabel, damit Du die maximalen 7,2kW (230*32) über eine Phase ausnutzen kannst oder bin ich da total daneben?
    Bei dreiphasigen Fahrzeugen ist man ja meist eh bei 11kW / 16A raus, also 230*16*3.

    Weißt Du vielleicht ob es sowas im VW Umfeld für die ersten E-Gölfe auch gegeben hat? Dann könnte ich ggf. mal nachfragen.
     
  4. #2084 mk5808775, 23.05.2021
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.2021
    mk5808775

    mk5808775 Kaiser

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    Ladepunkte mit bis zu 11kW Leistung sind meldepflichtig, nach Anschluss meldet das der ausführende Elektriker an den jeweiligen Netzbetreiber.
    Über 11kW Leistung ist es genehmigungspflichtig, der Netzbetreiber prüft dann wie es mit der Auslastung in der Gegend aussieht und veranlasst gegebenenfalls eine Anschlussverstärkung wenn man das wünscht (bei 22kW unrealistisch).
    Habe vor Jahren schon mit meinen Stadtwerken gesprochen und da gibt es absolut keine Probleme. Die Vorsicherung im Verteiler auf der Straße ist bei mir auf 100A ausgelegt, die Sicherung im Gebäude auf 63A.
    Bei CEE16 Dosen interessiert es den Netzbetreiber nicht mal, da es sich nicht um fest angebrachte Anlagen handelt.
    Nachtspeicheröfen in den 70ern oder Durchlauferhitzer ziehen mehr Leistung, das ist auch kein Problem.
    Dazu kommt dass die geförderten Wallboxen durch den Netzbetreiber steuerbar sind und man noch selbst Load Balancing konfigurieren kann wenn man mehrere Ladepunkte hintereinander hängen möchte.
    Alles kein Thema.

    Dazu kommt noch dass durch die PV Anlage samt Speicher trotz EV der Stromverbrauch durch Eigennutzung gleich bleiben wird oder gar sinkt.
     
  5. focki

    focki Foren Gott
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    Nicht ganz richtig. Erst dem Versorger melden und dann anschließen.
    Ansonsten ist es wie beschrieben. Bis 11kW kann der Netzbetreiber nicht, oder sagen wir mal nur in absoluten Ausnahmefällen verwehren. Wenn das Netz so schwach ist, das die 11kW ein Problem darstellen, dann muss er eben zeitnah nachbessern. Über den 11kW sagt der Betreiber dann was geht oder eben nicht.
    Ähhmmmm, du weißt scheinbar nicht, was ein UB1 mit Holzausleger ist. Gockel mal.
    Aber egal, der wäre da auch gnadenlos überfordert gewesen.
    Hast du Hoffnung, das es in Zukunft wieder Mode wird in die Autos 22kW Lader einzubauen? Denke eher nein.
    Aber die 22kW kann man auch gut einsetzen um 2 11kW Boxen anzubauen.
    Ja, eben. Der Widerstand sagt Säule und Auto "ich kann 20 oder 32A ab" Und eine reine 32A Säule hat dann das Problem, das ihre Absicherung mit 32A zu stark für das 2,5mm² Kabel ist. Dann verweigert sie schlicht das Laden. Andere Säulen schalten auf eine andere Sicherung um und laden oder ignorieren diese Vorgabe.
    Jup, Hab mein 5x4mm² 32A Kabel. Beim Auto bei war ein 3x2,5mm² Spiralkabel. Hab ich noch nie verwendet.
    Die konnten nur 16A auf einer oder 2x 16A auf zwei Phasen laden. Was die für Kabel dabei hatten? Kenne diese gelben Dinger von VW, die dürften so dünn wie die sind nur 20A einphasig können. Auch beim e-tron liegt so wie ich das gesehen habe immer nur ein 20A Kabel von Harting bei. In Warnemünde stand mal einer neben mir, der hatte genau das Problem das er nicht laden konnte. Dort zeigte die Säule auch an, man möge ein Kabel größer 20A verwenden. (oder so ähnlich)
    Warum das so ausgeliefert wird? Keine Ahnung. Billiger ja, klar, aber dann können sie es auch gleich ganz weg lassen. Oder sie gehen davon aus, das der Zukunft den 11kW Säulen gehört.
     
  6. #2086 mk5808775, 24.05.2021
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    Irgendwie interessiert es unseren lokalen nicht wirklich. Habe es vorher telefonisch gemeldet und durchgesprochen (o-Ton: 11kW interessiert uns eigentlich gar nicht), aber die eigentliche Meldung die ihnen wichtig ist muss in unserem Fall mit Angaben des ausführenden Elektrikers erfolgen.
    Vor dem ganzen muss natürlich die KFW 440 Förderung beantragt werden bei der man angeben muss wie viele Ladepunkte aufgebaut werden sollen - leider kann man das im nachhinein nicht mehr ändern.
    Vermutlich wäre unser kleiner Anbieter sonst aber auch irgendwie überlastet, da sie selbst Ladestationen ausbauen wie verrückt und nebenher noch Glasfaser verbuddeln.

    Wenn das dieser DDR Klappspaten war, dann war ich vermutlich nicht so ganz daneben? :) Hab das halt mit einem schmalen Gartenspaten probiert - der klappte zwar nicht, aber hat sowieso nicht geklappt damit. Kuck:

    Hoffnung jetzt nicht direkt, aber so manchen Modellen würde ein 22kW AC Lader ganz gut stehen. Vor allem diesen ganzen fetten SUV Schiffen, die aktuell den Markt fluten und entsprechend durstig sind. Dazu kommt noch, dass sich so die AC Infrastruktur früher bezahlt machen würde, wenn die Kisten mal eben doppelt so schnell laden würden, mehr €€€ für die Betreiber.

    Hintergrund bei mir ist aber eher, dass ich die Wallbox jetzt vermutlich an die Seite der Garage, nähe des Tors hängen werde (also Beifahrerseite vom Fahrzeug aus gesehen), unabhängig vom Hersteller wird es sicher ein Fahrzeug werden dass hinten den Ladeport hat (also kein Audi, Porsche oder Nasenlader wie MG, Nissan, aktueller Kona / Niro).
    So könnte man dann mit einer 22kW Wallbox mit zwei Ladepunkten gleich zwei Stellplätze versorgen.

    Na Mahlzeit. Sind solche Säulen, die stur auf 32A bestehen und nur so abgesichert sind denn noch im Umlauf? Eine reine 22kW / 32A ist mir noch nicht untergekommen muss ich sagen - wobei ich AC nur hier in der Gegend geladen habe, unterwegs immer DC.
    Vielen Dank für den Tipp! Dann wird das längere Kabel in der Garage sicherheitshalber wohl doch ein dickerer 32A Klopper werden, stört ja nicht wenn das eh nicht oft dabei ist.

    Vielleicht haben die bei den einphasigen E-Gölfen falsche Kabel beigelegt? Kann mir das auch nicht anders erklären. Beim richtigen E-Tron (also kein A3 E-Tron ;) ) könnte es natürlich noch sein, dass der den falschen Ladeport erwischt hat oder den Ladestrom im Fahrzeug nicht reduziert hat? Je nach gewählter Option hatte man ja einen 11kW AC Anschluss nebst CCS auf einer Seite und einen 22kW AC auf der anderen - blöd gelöst.
    Glaube eher sie gehen davon aus, dass die Zukunft den dreiphasig ladenden Fahrzeugen gehört und alles über 16A über 3 Phasen die Ausnahmen werden.
     
  7. focki

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    Fast richtig. Der UB1 = Universalbagger ist eine gewöhnliche Schaufel. :D
    Keine Ahnung. Die Dinger von Mennekes die oft in Rostock rum stehen sind z.B. solche Exemplare. Bin die Woche eventuell noch mal dort, dann mach ich dir mal ein Photo.
    Das Problem ist nicht was das Auto daran real zieht sondern wie die Kodierung des Steckers ist. Kleiner 32A - nö. Egal wenn du mit nem 32A Kabel dann nur 6A ziehst. Es geht darum, das die 2,5mm² vom langen 20A Kabel eventuell bei Überlast anfangen zu qualmen bevor die Sicherung kommt. Drum muss ein 20A Kabel eben auch mit max. 20A abgesichert sein.
    Man könnte auch ein 5x2,5mm² Kabel basteln bei dem im Stecker Infrastruktur Seite der Widerstand die 32A signalisiert. Am Auto wird dann vorschriftsmäßig auf 20A Kodiert. Schon denkt die Säule - alles schick, das Kabel kann 32A ab - und dem Auto wird gemeldet - Kabel kann nur 20A ab, also nicht mehr ziehen. Fertsch.
    Genau so sehe ich das auch. 22kW werden aussterben. Aus allen 22kW Säulen kann man dann in Zukunft einfach 2 11kW machen.
     
  8. focki

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    So, war heute in Rostock. Allerdings war die geplante Säule der Stadtwerke Rostock belegt so das ich auf eine andere vom Stromnetz Hamburg genutzt hatte. Die ist zwar vom selben Typ, aber bei der wurde das mit dem Kabel größer 20A nicht angezeigt. Somit fehlt das Bild nun.
    Doof an der E-Mobilität ist natürlich wieder einmal gewesen, in der App werden beide Ladepunkte der Säule als frei angezeigt. Vor Ort stand dann ein Golf und ein Benz SUV davor. Die Insassen des Benz waren aber wenigstens vor ort und konnten verscheucht werden. Wobei - erst auch mal wieder die Frage nach dem Warum geklärt werden musste. Aber der Hinweis auf den für E-Autos reservierten Platz, die Tatsache das das falsch Parken dort 55 Euro + Gebühr kostet und da ich aktuell Bedarf habe das Ordnungsamt zusätzlich sofortiges Abschleppen veranlasst, waren dann aber überzeugend.
    Bei Wiederkehr war der Golf dann auch weg, dafür stand dann ein Model x dort - ohne zu laden. Arschlöcher gibt es also auch unter E-Mobilisten - Hauptsache kostenlos parken - was laut Beschilderung auch so korrekt ist. Dennoch ist das Thema Rücksicht dann wohl eher uninteressant.

    Und mein anderes "Problem", die Beschaffung eines Ersatz Ladekabels, das von Renault mit 5x4mm² hat sich erledigt. Die Tage meldete sich ebay Kleinanzeigen auf meine Suche nach "Renault zoe Ladekabel" und teilte mit das es ein Angebot gibt. Kabel ist heute im neuwertigen Zustand für 160 Euro hier angekommen. :thumbsup:
     
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  9. #2089 mk5808775, 04.06.2021
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    Jetzt weiß ich endlich, warum mein Go-E Charger Lieferverzögerung hat.
    Es kommt eine neue Hardware Revision, die dann als neues Feature automatische Phasenumschaltung für z.B. PV Überschussladen hat.
    Finde das super, denn genau darum hab ich mir schon den Kopf zerbrochen wie ich das dann umsetzen sollte (einphasiges Kabel oder Schalter für die einzelnen Phasen).
    Kann ich mir jetzt alles sparen: PASST!
     
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  10. #2090 mk5808775, 06.06.2021
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    Hab jetzt noch die Features der neuen Version des Go eChargers gefunden...
    • Synchronisation der Ladevorgänge mit der Cloud und Anzeige der vergangenen Ladevorgänge (ab go-eCharger-Seriennummern mit CM-03-)
    • Automatisches Entriegeln des Ladekabels bei Stromausfall (ab go-eCharger-Seriennummern mit CM-03-)
    • 1-/3-Phasen Umschaltung per App - auch während des Ladevorgangs (ab go-eCharger-Seriennummern mit CM-03-)
     
  11. focki

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    Wobei die Umschaltung 1 / 3 Phasen bei laufendem Ladevorgang nicht als so ganz problemlos angesehen wird. Manche Lader können das nicht ab.
     
  12. #2092 mk5808775, 06.06.2021
    mk5808775

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    Ja das stimmt, ist auch von Go-E etwas unglücklich formuliert.
    Laut dem OpenWB Forum, bei denen jemand bereits vor Monaten eine Vorabversion der CM-03 vorab erhalten hatte, wird der Ladevorgang von der Wallbox gestoppt, die Phasen umgeschaltet und ein neuer Ladevorgang gestartet, nur halt ohne eingreifen des Benutzers über die API gesteuert.
     
  13. focki

    focki Foren Gott
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    Gut, das mag dann funktionieren.
     
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